AML-Richtlinie
Zuletzt aktualisiert: 26.08.2026
Zweck und rechtliche Grundlage
Novoline1 Entertainment Ltd. unterliegt den Anti-Geldwäsche-Vorschriften (AML) der Malta Gaming Authority und der EU-Richtlinie 2015/849. Diese Richtlinie beschreibt, wie verdächtige Transaktionen erkannt, dokumentiert und den zuständigen Behörden gemeldet werden. Ziel ist der Schutz der Plattform vor Missbrauch für Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Betrug.
Überwachung und Risikobewertung
Alle Ein- und Auszahlungen werden automatisiert überwacht. Auffällige Muster — ungewöhnlich hohe Einzahlungen ohne entsprechendes Spielverhalten, häufige Ein- und Auszahlungen ohne Spielaktivität, Nutzung fremder Zahlungsmittel — lösen eine manuelle Prüfung aus. Spieler werden nach Risikokategorien eingestuft; Hochrisiko-Konten unterliegen verstärkter Due-Diligence-Prüfung.
Schwellenwerte und Meldepflichten
- Transaktionen ab 2.000 EUR werden protokolliert und geprüft
- Kumulierte Einzahlungen über 10.000 EUR pro Monat lösen erweiterte KYC aus
- Verdachtsfälle werden an die Financial Intelligence Analysis Unit (FIAU) gemeldet
- Novoline1 ist gesetzlich verpflichtet, Meldungen vertraulich zu behandeln
Maßnahmen bei Verdachtsfällen
Bei begründetem Verdacht kann Novoline1 Transaktionen verzögern oder ablehnen, Konten vorübergehend sperren und zusätzliche Dokumente anfordern (Herkunftsnachweis der Mittel, Erklärung der Geschäftsbeziehung). In schwerwiegenden Fällen erfolgt die Meldung an die zuständigen Behörden ohne vorherige Benachrichtigung des Spielers — gesetzlich vorgeschrieben.
Mitarbeiterschulung und Compliance
Alle Mitarbeiter mit Zugang zu Transaktionsdaten absolvieren jährliche AML-Schulungen. Ein dedizierter Compliance-Beauftragter überwacht die Einhaltung der Richtlinie und führt interne Audits durch. Spieler werden gebeten, bei Anfragen nach Herkunftsnachweisen kooperativ mitzuwirken — Verweigerung kann zur Kontosperrung führen.